"Unglaublich, was aus dem dunklen Loch geworden ist." "Da arbeitet man jetzt viel lieber". So beschreiben Mitarbeiter die verbesserten Farb- und Lichtverhältnisse in den Produktionshallen des Weißblechherstellers Rasselstein GmbH in Andernach.
Im neuen Werksteil ist bereits alles in ganz neuen Farben gestrichen. Die Fassaden außen werden von Blau und Grün bestimmt und fügen sich harmonisch in die Landschaft ein. Innerhalb der Hallen herrscht eine helle und leichte Lichtstimmung. In den alten Produktionshallen war bisher alles in Farben wie Weinrot und Dunkelblau gestrichen, die zudem mit scharfen Kontrasten und dunklen Abschlüssen nach oben drückend wirkten. Weil Farbe Licht reflektiert und an manchen Stellen zusätzlich das natürliche Licht fehlt, war es tendenziell dunkel in den Hallen.

Nach und nach wird das nun im gesamten Werk anders. Bei jeder Instandsetzung bekommen die Altanlagen einen neuen Anstrich. Dies geschieht nach einem durchgängigen Konzept, das der Farbgestalter Friedrich Ernst von Garnier für Rasselstein unter Berücksichtigung von Arbeitsplatzphysiologie und geografischer Besonderheit des Mittelrheintals entwickelt hat. "Farbverantwortliche" in den Teams stehen dafür gerade, dass es umgesetzt wird. Mit Naturtönen will Garnier eine positive Grundstimmung erzeugen.

Der Farbdesigner, der schon viele Produktionsstätten in neue Farben
getaucht hat, ist sicher, dass in den von ihm gestalteten Hallen die Stimmung
steigt, sich die Arbeitsergebnisse verbessern und sogar der Krankenstand sinkt.
Dies lässt sich bei Rasselstein zwar nicht eindeutig nachweisen, wohl
aber beschreiben alle Mitarbeiter ein gestiegenes Wohlbefinden. Sie sind sogar
so begeistert, dass sie aus eigenem Antrieb während der Produktionsstillstände
den Anstrich von Anlagen, Wänden und Einzelteilen in Eigenregie erneuern.
Und Wohlbefinden ist ein Faktor, der zweifelsfrei zur Gesunderhaltung beiträgt.