Aktuelles  |  Projekt  |  Partner   |  Login

Suche  |  Service  |  Kontakt   |  Impressum
 

Werkbank statt Reservebank

Wiedereingliederung am Arbeitsplatz bei Muskel- und Skeletterkrankungen
"Werkbank statt Reservebank" heißt das Rasselsteiner Programm zur Wiedereingliederung am Arbeitsplatz bei Muskel- und Skeletterkrankungen. Das Programm sichert Arbeitsplätze und reduziert Kosten für den Betrieb. Nach ca. zwei Jahren zeigen sich nachweisbare Erfolge: So konnten im Rasselsteiner Werk in Neuwied die Ausfalltage durch Muskel- und Skeletterkrankungen von 1955 im Jahre 2004 auf 1694 im Jahr 2005 gesenkt werden.

Ziel der ersten Stufe ist die Vorbeugung von chronischen Erkrankungen. Wer sich mit einer Muskel-Skelett-Erkrankung an den Betriebsärztlichen Dienst gewandt hat, wird zunächst gründlich untersucht und bekommt Hilfe bei der akuten Schmerzbewältigung. Anschließend wird er an eine physiotherapeutische Einrichtung überwiesen, die die weitere Behandlung übernimmt. Der Mitarbeiter wird informiert, wie wichtig seine Mithilfe in Form eines kontinuierlichen Trainings ist. Wer sich nicht an ein Training auf Dauer gewöhnen kann, das die Ursachen bekämpft, hat keine Chance, auf Dauer gesund zu bleiben. Das sich an die Therapie/Beratung anschließende Training in einem geprüften Fitnessstudio wird von Rasselstein gefördert.

Stufe 2 zielt darauf ab, dass chronisch erkrankte Mitarbeiter an ihren Stammarbeitsplatz zurückkehren können und nicht auf der "Reservebank", sprich: einem Schonarbeitsplatz landen. Es beinhaltet ein gezieltes Rehabilitationsprogramm. Neu ist die enge Verzahnung von Therapie und Reintegration unmittelbar am Arbeitsplatz.

Der erkrankte Mitarbeiter, der sich mit einer Muskel-Skelett-Erkrankung an den Betriebsärztlichen Dienst oder die Personalabteilung wendet, erhält so schnell wie möglich einen Ersatzarbeitsplatz, an dem er vorübergehend arbeiten kann, ohne Schmerzen zu haben.

Betriebsärztliche Besprechung

Innerhalb von fünf Tagen besichtigen der Betriebsärztliche Dienst, das Team Arbeitssicherheit und ein Vertreter einer physiotherapeutischen Therapieeinrichtung, mit der die Rasselstein GmbH zusammenarbeitet, den Arbeitsplatz. Ziel ist, Probleme am Arbeitsplatz zu erkennen, die behoben werden müssen. Oft kann dies mit wenig Aufwand geschehen.

Arbeitsplatzuntersuchung

Der Mitarbeiter wird an die Therapieeinrichtung überwiesen, die die Behandlung der Muskulatur und des Rückens festgelegt. Während der Therapie arbeitet der Mitarbeiter an seinem Ersatzarbeitsplatz weiter.

Muskelaufbau unter Anleitung

Wenn die Akutphase der Krankheit überwunden ist, beginnt die stufenweise Wiedereingliederung an den alten Arbeitsplatz. Physiotherapeut und Betrieb arbeiten dabei weiter eng zusammen. Auch hier ist ein Rückentraining auf Dauer notwendig. Ohne die aktive Mithilfe des Erkrankten geht es nicht.

Rückentraining

 

 

 

Index AktuellesAktuelles