Beileibe nicht. Die meisten Unternehmen haben zwar erkannt: Gesundheit ist ein Wettbewerbsfaktor. Leistung kann nur bringen, wer gesund ist und sich wohl fühlt. Doch bislang beschränkt sich die Gesundheitsförderung in Betrieben überwiegend auf zeitlich begrenzte einzelne "Reparatur"-maßnahmen oder den traditionellen Arbeitsschutz.
Ziele
Anders der "gesunderhaltende Betrieb", ein Modellprojekt des Thyssen
Konzerns, das bei der Rasselstein
GmbH in Andernach, einem der weltweit führenden Weißblechersteller,
durchgeführt wird: Ziel ist die umfassende und ganzheitliche Förderung
des physischen, psychischen und sozialen Wohlbefindens. Mit Hilfe innovativer
Methoden sollen die Ressourcen des einzelnen Mitarbeiters zur Gesunderhaltung
gestärkt und arbeitsbedingte Gesundheitsbelastungen frühzeitig erkannt
und verhindert werden.
Nutzen
Der spürbare Effekt: Leistungsfähigkeit- und bereitschaft der Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter steigen, die Arbeitsproduktivität erhöht sich. Langfristig
sind positive Effekte auf Fehlzeiten und Arbeitsunfälle möglich.
Arbeitnehmer erhalten mehr Lebensqualität durch mehr Arbeitsfreude, die
Verbesserung des Betriebsklimas und geringere gesundheitliche Belastungen
am Arbeitsplatz.
Gesundheitsförderung rechnet sich also für beide Seiten: Das Unternehmen
und seine Menschen.
Transfer
Von den Erkenntnissen des Rasselsteiner Modellprojekts profitieren nicht nur
andere Unternehmen des Thyssen Konzerns ThyssenKrupp
best Projekt und weitere eng kooperierende
Unternehmen, sondern auch andere interessierte Firmen und Betriebe. Informationsveranstaltungen
bieten die Möglichkeit, in das Thema einzusteigen. Für weitergehende
Fragen und eine individuelle Beratung in Fragen der Einführung eines
Gesundheitsmanagements in Ihrem Betrieb steht das Projektteam persönlich
zur Verfügung Kontakt.
Kooperationspartner
Das Projekt wird in Kooperation mit der Hütten-
und Walzwerks-Berufsgenossenschaft, der Vereinigung
der Metallgenossenschaft und der Betriebskrankenkasse
Novitas/ Vereinigte BKK durchgeführt.